Wiesbaden Biennale 2022 - INTERNATIONAL ARTS FESTIVAL / Ein Postpandemisches und Postkoloniales Fest - 1. bis 11. September 2022

München (ots) - Alexandra Bachzetsis (GR/CH), Rugilė Barzdžiukaitė, Vaiva Grainytė, Lina Lapelytė (LT), Rébecca Chaillon (FR), Samira Elagoz (FIN/NL/EG), Lexi Fleur (BUG/CH), LASTESIS (CL), Jaha Koo (KR/BE), Jeremy Nedd & Impilo Mapantsula (CH/USA/ZA), Jain Nitisch (IND/CZ), Dorothée Munyaneza (RWUK/FR), River L. Ramirez (USA), Simon Senn (CH/UK). In Wiesbaden stellte die Biennale ihr umfangreiches Programm der 3. Edition des Festivals vor. Nach dreijähriger Pause findet die Wiesbaden Biennale in diesem Jahr vom 1. - 11. September 2022, statt. Mit Kilian Engels, dem Chefdramaturgen am Münchner Volkstheater und langjährigen Leiter des Münchner Festivals "radikal jung", konnte ein renommierter neuer Festivalmacher verpflichtet werden, der die Wiesbaden Biennale im Umfeld neuer Realitäten und hochaktueller Diskurse ausrichtet. In den 11 Festival-Tagen stehen über 50 Veranstaltungen, 17 internationale, transdisziplinäre Produktionen auf dem Programm, darunter die Uraufführungen eines interaktiven Film-Screenings des kenianischen Kollektivs The NEST, das in diesem Jahr auch auf der documenta zu sehen ist. Ausgangs- und Bezugspunkt der Biennale ist das Hessische Staatstheater Wiesbaden, das mit seiner prunkvollen, wilhelminischen Architektur die Bühne bildet für einen Themen-Diskurs rund um DECOLONIZE und DIVERSITY. Geschlechterrollen? Schon lange nicht mehr verbindlich... "Die Wiesbaden Biennale 2022 stelle ich mir vor als Ort des Erlebens, der Begegnung, des Austauschs, sowie der Verhandlung von Realitäten. Und nicht zuletzt: als ein interdisziplinäres Fest der Künste," so Kilian Engels, künstlerischer Leiter der Biennale. Wir leben in Zeiten, in denen unterschiedliche Kulturen und Identitäten eine bereichernde Rolle spielen. Die Wiesbaden Biennale gibt dieser Pluralität Raum. Sie bringt Menschen miteinander ins Gespräch und fördert die Toleranz gegenüber anderen Lebensformen, Ansichten, sexueller Orientierung und Identitäten. Eine offene Gesellschaft erfordert Respekt voreinander und die Akzeptanz von Vielfalt. Dafür steht das Programm der Wiesbaden Biennale 2022. Schwerpunkte bilden in diesem Jahr Tanz-, Performance- Film-, Video- und Kunst-Produktionen. Unter dem historischen Deckenfresko des Theater-Foyers präsentiert Rébecca Chaillon ihre Performance "Whitewashing", die das ambivalente Spannungsverhältnis der Schwarzen Frau in einer mehrheitlich weißen Gesellschaft schildert. Ein weiteres Highlight ist, die in diesem Jahr mit dem Silbernen Löwen der Theater Biennale in Venedig ausgezeichnete Produktion des transmaskulinen Film- und Performance-Künstlers Samira Elagoz, sowie der Auftritt der feministischen, chilenischen Frauen-Aktivistengruppe LASTESIS, die weltweit Millionen von Followern in den sozialen Netzwerken hat, und bei der Wiesbaden Biennale live in der Stadt auftreten wird. Eine Besonderheit wird auch die Strand-Oper, SUN & SEA, die 2019 auf der Biennale in Venedig gezeigt wurde (Litauischer Pavillon, Goldener Löwe) - sie wird ebenfalls in Wiesbaden zu sehen sein. Die neue Homepage mit dem kompletten Programm ist online freigeschaltet unter www.wiesbaden-biennale.eu. (http://www.wiesbaden-biennale.eu/) Der Vorverkauf läuft, Karten können durchgehend online und an der Theaterkasse des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden (nicht in den Theater Ferien vom 25.07.-28.08.), erworben werden. Presseinformationen und Bildmaterial: https://t1p.de/u1xkt Die Wiesbaden Biennale ist ein Festival des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, gefördert durch das Land Hessen, die Stadt Wiesbaden sowie den Kulturfonds Frankfurt RheinMain. Pressekontakt: Goldmann Public Relations, Daniela Goldmann, Tel. +49 89 211 164 19 presse@goldmannpr.de , www.goldmannpr.de Original-Content von: Hessisches Staatstheater - Wiesbaden Biennale, übermittelt durch news aktuell

Quelle: Presseportal