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Oval am Baseler Platz, Frankfurt am Main | Übersicht
Wohnen im Oval

Oval am Baseler Platz, Frankfurt am Main

links: Blick über das Pneudach zu den Wohnungen - im Hintergrund der Westhafen-Tower
rechts: Der Blick führt über die westliche Dachterrasse mit Holzbeplankung am IG-Metall Hochhaus vorbei zum Main
© Christoph Kraneburg, Köln, Darmstadt, 2004

Von den Terrassen und Wintergärten der Wohnungen eröffnen sich faszinerende Ausblicke in die Frankfurter Stadtlandschaft - zum Bahnhof, zum Messeturm und zur Skyline des Bankenviertels.

Das Atrium

Die transparente Struktur des Atriumdaches
© Barbara Staubach, Wiesbaden, 2004
Das Atrium des Gebäudes wurde mit einer leichten Konstruktion in Höhe des siebten Obergeschosses überdeckt. Dadurch wirkt es als klimatische Pufferzone.
Das Dach über dem Atrium besteht aus einem System von transparenten Luftkissen - sogenannten Pneus.

Eine raffinierte Technik verhindert die Aufheizung des Atriums im Sommer: Eine Folie teilt die Luftkissen in jeweils zwei Kammern, wobei die Oberseite des Kissens und die Zwischenfolie mit einem Punktraster bedruckt sind.

Das Atriumdach sorgt
für einen hohen Tageslichteinfall
© Christoph Kraneburg,
Köln, Darmstadt, 2004

Bei Erhöhung des Luftdrucks in der unteren Kammer drückt sich die Zwischenfolie an die Oberseite des Kissens. Dadurch addieren sich die Punktraster - das Dach wirkt als Sonnenschutz.
Die kompakte Form des "Ovals" führt zu einer Minimierung der Außenflächen - die grundlegende Vorraussetzung für ein optimales Energiekonzept. In den geschosshohen Fassadenelementen wechseln Glasfelder und Natursteinpaneele unterschiedlicher Breite. Durch das Spiel von Granit und Glas integriert sich das "Oval" wie selbstverständlich in den Kontext der historischen Bebauung und spielt im Gefüge des Baseler Platzes dennoch eine ganz eigene Rolle.

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