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Berufsfeuerwache Heidelberg | Übersicht | ||||
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Passivhaus
Die erste Passivhaus-Feuerwache DeutschlandsDie GGH hat die Feuerwache als Investor und Bauherr im Auftrag der Stadt Heidelberg erstellt und langfristig an sie vermietet. Die Wache unterschreitet mit dem Passivhausstandard energetisch und ökologisch nochmals deutlich die Vorgaben der Energiekonzeption 2004 der Stadt Heidelberg, die im Sinne einer Selbstverpflichtung von Stadt und städtischen Gesellschaften weit über die gesetzlichen Standards hinaus geht. Der Gebäudekörper der Feuerwache ist in zwei Funktionskomplexe aufgeteilt. Die im Erd- bzw. Untergeschoss liegenden feuerwehrspezifischen Funktionsbereiche, Fahrzeughallen, technische Übungsräume, Werkstätten sowie der Schlauchturm blieben beim Passivhauskonzept unberücksichtigt. Der Grund liegt in den speziellen Anforderungen dieser Räume an höhere Luftwechselraten bzw. der durch die Nutzung bedingten Störung der thermischen Hülle durch die Feuerwehrausfahrten. Den zweiten Funktionskomplex bilden die Bauteile ab dem 1. Obergeschoss. Hierzu gehören neben den Ruhe-, Sozial- und Sanitärräumen, der Cafeteria und den Schulungsräumen auch die verwaltungstypischen Büroräume mit der Feuerleitstelle sowie die Sporthalle. Die Obergeschosse der nach Süden orientierten, verschattungsfreien Feuerwache sind im Passivhausstandard ausgebildet. Um diesen zu erzielen, wurde das kompakte Gebäude mit dreifach verglasten Fenstern, Wärmeverbundsystem für die Fassade und das Flachdach sowie thermisch entkoppelter Tragwerkskonstruktion versehen. |