Planungsgeschichte Ost
1993
Büll & Liedtke erhalten die Option auf das Grundstück am Holzhafen, nachdem sie auf den Bau einer Tiefgarage auf dem Gelände des ehemaligen jüdischen Friedhofs in Ottensen verzichten
1994
10.1994 Wettbewerbsentscheidung (07.10.)
Gesamt 47000qm BGF; Büro/Laden 36000qm, Hotel 5500qm, Wohnen 4800qm
12.1994 Bauantrag eingereicht
Widerstand im Stadtplanungsausschuss SPD/GAL Forderung: min. 30% Wohnen IG "Leben und Arbeiten am Hafenrand" protestiert
1995
01.1995 1.Überarbeitung:
weniger Baumasse, mehr Wohnen, Boardwalk
06.1995 Anwohnerproteste,
IG "Große Elbstraße" sammelt Unterschriften
09.1995
Steb zur öffentlichen Diskussion (26.09.) mit Anwohnern
Streit um Schiffsaufprallschutz
STATT Partei will im Senat blockieren
10.1995
Kompromiß der Steb: zu den 30000qm Büro/Läden zusätzlich 6000qm Wohnen am Wasser. Altona: SPD/GAL grundsätzlich Ja
11.1995
GAL steigt aus der vereinbarten Kompromisslinie aus, somit keine Rot- Grüne Koalitionsmehrheit. Forderung: kompakter IG hat 12000 Unterschriften
12.1995
Koalitionsausschuss schlichtet: Kompromiss der Steb akzeptiert, nachdem der Senat (SPD) droht, das Verfahren an sich zu ziehen. GAL Intern Streit. CDU wittert Chance und versucht abzuwerben.
1996
01.1996 Generelle Zustimmung
für den Bauvorbescheid (Kompromiss) durch den Stadtplanungsausschuss Altona. Forderung: Blockheizkraftwerk, ökologische Bauweise, Sprinkler
04.1996 Umplanung
abgeschlossen, neuer Bauantrag
11.1996 Streit
um Lärmklagen der potentiellen Anwohner
1997
09.1997 Zustimmung im Senat.
Anweisung an Bezirksamt, positiven Bauvorbescheid zu erteilen. Auflagen: Reduktion der Büroflächen auf 35000 qm BGF, öffentlich zugänglicher Platz, Durchblicke Bebauungsplanentwurf liegt öffentlich aus.
1998
02.1998 Gutachten
der GAL hält Vorbescheide für rechtswidrig, Steb dementiert.
03.1998
CDU Fraktion unterstützt die Inis, schlägt Kompensation beim Bau der Hafencity vor.
04.1998
Wirtschaftsbehörde entlässt das Gebiet aus dem Hafengebiet und stimmt den beantragten Bauvorhaben aufgrund der bestehenden Beschlüsse von Senat und Bürgerschaft zu.
05.1998
Studentenwettbewerb zum Holzhafen
06.1998 Neuer Entwurf:
westliches Bürogebäude rückt nach Westen, Wohnturm am Hafenbecken läßt Blick auf Elbe zu, öffentliche Fläche.
09.1998
Stadtplanungsausschuss Altona beschließt Wohnturm, Durch die Änderungen ist eine erneute Auslegung des Bebauungsplanentwurfs nötig.
1999
01.1999
Bauantrag Ost vorabgenehmigt. Kossak geht, Walter kommt Bürgerbegehren gegen Holzhafen startet.
03.1999
Der "Diamant" wird präsentiert. Und stößt auf breite Zustimmung (außer bei der Ini). Stadtplanungsausschuss und Senat stimmen zu. Bauvorbescheid genehmigt Ini sammelt Unterschriften für Bürgerbegehren "Rettet das Elbufer"
Senat ändert Verfassung für Volksentscheid
Neue Vorbehalte wegen Schiffsstoß werden widerlegt
04.1999
Ini legt 2800 Unterschriften für Volksentscheid vor und legt Klage vor dem Verwaltungsgericht gegen Bezirksamt Altona ein, um Baugenehmigung zu verzögern.
06.1999
Wegen des laufenden Bürgerbegehrens kein Beschluss der Bezirksverwaltung Altona. Senat macht von seinem Initiativrecht gebrauch und leitet den B-Plan der Bürgerschaft zur Feststellung zu, um das Verfahren zu beschleunigen. Sonst drohen Regressansprüche. Dadurch wird das Bürgerbegehren übergangen.
07.1999
Senatsdebatte zum Holzhafen. Zustimmung von SPD/GAL "Rettet das Elbufer" scheitert vor dem Verwaltungsgericht mit dem Eilantrag gegen den Bezirk Altona
08.1999
Senat beschließt rechtsgültigen Bebauungsplan
09.1999
"Rettet das Elbufer" will den Senat per einstweiliger Verfügung beim Verwaltungsgericht stoppen und scheitert.
2000
07.2000
erster Spatenstich Ost (14.07.)
2002
04.2002 Richtfest Ost
10.2002 Beginn der Inbetriebnahme