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Bildungszentrum Ostend, Frankfurt | Übersicht
Architektur BA 2

Architektur und städtebauliche Situation Bauabschnitt 2

Gemäß B-Plan Vorgaben nimmt der Gebäudekomplex des 2. Bauabschnitts den Straßenverlauf der Sonnemannstraße im Süden, die Platzbegrenzung des neu geplanten Quartiersplatzes im Osten sowie den Verlauf des Martin-Elsässer-Weges im Norden auf. Im Süden und Norden ergänzt und vervollständigt das Gebäude entlang der Sonnemannstraße / Martin-Elsässer-Weg die bereits vorhandene westliche Blockrandbebauung der Bankakademie.

Durch die Blockrandbebauung wird für alle Institutionen des Bildungszentrums ein attraktiver Innenhof geschaffen.

Entlang der Sonnemannstraße ist ein 5- und 6-geschossige Baukörper entstanden, der 6-geschossig die Ecke zum Quartiersplatz ausbildet und im weiteren Verlauf mit 3 Geschossen und einem Staffelgeschoss den Quartiersplatz begrenzt. Mit 4 Geschossen entlang des Martin-Elsässer-Weges wird der Blockrand geschlossen.

Über die v. g. Höhen-Staffelung erhalten die Volkshochschule, die Bethmannschule, Bankakademie und die Abendgymnasien jeweils eine in ihren Ebenen zwischen dem 3. und 5. OG angeordnete Dachterrasse.

Mit der Grundrissorganisation, der Baumassenentwicklung und der Sichtbeziehung nach innen und nach außen wird die jeweils schulbezogene Identität in den einzelnen Gebäudeteilen bis hin zur Fassadengestaltung, Materialwahl und Farbgebung fortgeführt. Den jeweiligen erdgeschossigen Eingangshallen der Schulen sind im Innenhofbereich ?eigene? Terrassen als Pausen- und Aufenthaltsflächen vorgelagert.

Mit der Fassadengestaltung, den Fassadenmaterialien und den Fassadenfarben wird gleichzeitig die Zusammengehörigkeit der verschiedenen Schulangebote auch von außen erlebbar dargestellt ? bis hin zur Bebauung des Dr. Hoch?s Konservatorium im 1. Bauabschnitt auf der Südseite der Sonnemannstraße.

Der große, von der Blockrandbebauung umschlossene Innenhof ist ein Hof, dessen Gemeinsamkeit durch den Belag (ganz hell), z. B. Marmorsplittoden, ablesbar wird. Die Individualität der verschiedenen Hofbereiche ist durch je eine schulweise eigene Terrasse und einen eigenen Hausbaum (oder eine Hausbaumgruppe) gekennzeichnet.

Der Hof entstand inmitten des lebendigen Ostends ein Ruhepol, der für das gesamte neue Bildungszentrum eine gemeinsame Mitte ist.

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